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St.-Johannes-Hospital Dortmund

Hombruch baut Schwerpunkt für Seelische Gesundheit aus

Angebote der Inneren Medizin wandern zum Jahreswechsel ins St. Johannes Hopital

Zwei Fachabteilungen haben im Marien Hospital Dortmund Hombruch lange Jahre die Patientinnen und Patienten versorgt: die Klinik für Seelische Gesundheit und die Klinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Diabetologie und Qualifiziertem Entzug. Ab 2022 wird sich das Marien Hospital Hombruch zukünftig auf die Fachdisziplinen Psychiatrie und Psychosomatik fokussieren. Die Abteilung Innere Medizin wird Teile ihres Leistungsangebotes in das St. Johannes Hospital integrieren. Die Therapie der Alkoholerkrankung, bislang in der Inneren Medizin verortet, verbleibt dabei am Standort Hombruch. Mit dieser Neuausrichtung wird das Hombrucher Krankenhaus langfristig gesichert und erhält somit ein Alleinstellungsmerkmal. Über diese Umstrukturierung wurde bereits Mitte des Jahres in den Medien berichtet (s. Presseberichte vom 21.07.21). Zum Jahresende folgt nun die konkrete Umsetzung mit der Schließung der Abteilung Innere Medizin am Standort Hombruch.

Neuausrichtung der Klinik für Seelische Gesundheit in Hombruch

Die Klinik für Seelische Gesundheit gibt es in Hombruch bereits seit 1972. Aufgrund der Auflagen des Krankenhausplans NRW wird das Behandlungsportfolio nun neu ausgerichtet. In der jetzigen Struktur kann die vorgesehene Bettenzahl aufgrund baulicher Engpässe noch nicht ausreichend bereitgestellt werden. Mit dem Ausbau der Psychosomatik ­- als Schnittstelle zwischen der Behandlung von seelischen und körperlichen Erkrankungen - werden zukünftig 25 zusätzliche Betten für diesen Leistungsbereich betrieben. Damit wird die Klinik über die Stadtgrenzen Dortmunds hinaus weiter an Bedeutung gewinnen. Auf diese Weise werden die Versorgung der Patienten deutlich verbessert, bestehende Arbeitsplätze gesichert und zukünftig neue geschaffen.

Ebenso wird die Therapie der Alkoholerkrankung (Qualifizierte Entzug), die bisher in der Inneren Medizin verortet war, in die Versorgungsleistungen der Klinik für Seelische Gesundheit übergehen. Das ist fachlich sinnvoll, weil die Klinik für Seelische Gesundheit seit vielen Jahren eng in die Behandlungsstrukturen eingebunden ist. Entgiftungsbehandlungen gehören zum fachlichen Spektrum der Psychiatrie. Die Übernahme und der Ausbau der etablierten Strukturen ist darum kein Problem, sondern steht unter dem Aspekt der Weiterentwicklung des Angebots unter psychiatrisch-psychotherapeutischen Gesichtspunkten. Die Klinik für Seelische Gesundheit ist ohnehin eng mit den regional nachsorgenden Anbietern für Entwöhnungsbehandlung verbunden.

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