Dortmunder Depressions-Tag
Depression erkennen – verstehen – behandeln
Depressionen können jeden Menschen treffen – unabhängig von Alter, Beruf oder Lebenssituation. Sie gehören zu den häufigsten und zugleich folgenschwersten psychischen Erkrankungen. Schätzungen zufolge sind rund 8–10 % der Bevölkerung innerhalb eines Jahres von einer Depression betroffen, im Laufe des Lebens sogar deutlich mehr.
Besonders besorgniserregend ist, dass Depressionen häufig lange unerkannt bleiben. Viele Betroffene suchen erst spät professionelle Hilfe – obwohl eine frühzeitige Diagnose und Behandlung die Heilungschancen deutlich verbessert. Depressionen zählen zudem zu den wichtigsten Risikofaktoren für Suizidalität. Im Jahr 2023 starben in Nordrhein-Westfalen 1.631 Menschen durch Suizid – hinter jeder dieser Zahlen stehen menschliche Schicksale und Familien.
Aus diesem Anlass veranstaltet die Klinik für Seelische Gesundheit am Marien Hospital Dortmund-Hombruch am 14. Oktober 2026 den Tag der Depression. Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
Was ist eine Depression – und woran erkennt man sie?
Welche Symptome und Verlaufsformen gibt es?
Warum wird die Erkrankung häufig erst spät erkannt?
Welche modernen Behandlungsmöglichkeiten
stehen heute zur Verfügung?
Wie können Betroffene und Angehörige
frühzeitig Unterstützung erhalten?
Welche Hilfs- und Beratungsangebote gibt es?
Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen, Informationsständen, einer Ausstellung zum Thema Depression, Bewegungs- und Entspannungsangeboten, Meditation und Traumreisen sowie Führungen durch die Tagesklinik und ausgewählte Stationen. Unsere Mitarbeitenden aus verschiedenen Berufsgruppen stehen Ihnen den ganzen Tag für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.