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Unsere Stationsapotheker:innen

Arzneimittelsicherheit für unsere Patienten

Erfahrungen und auch wissenschaftliche Studien zeigen: Ist eine Apothekerin oder ein Apotheker direkt auf einer Station tätig, steigert dies die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) und somit auch die Patientensicherheit allgemein.[1]

Daher bieten wir, als Experten für Arzneimittel, in den von uns betreuten Krankenhäusern den Service eines Apothekers auf Station an. Vor Ort arbeiten wir eng mit Ärzt*innen, dem Pflegepersonal und weiteren Professionen, als Teil eines interprofessionellen Behandlungsteams, zusammen. Ein Herzstück der Stationsarbeit liegt in der individuellen Beratung zur Optimierung der Pharmakotherapie und Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). Darüber hinaus steht der/die Stationsapotheker*in den Stationsärzt*innen und Pflegekräften bei allen pharmazeutischen Anliegen beratend zur Seite.

Vistenbegleitung/ Kurvenvisiten

Während der Teilnahme an Visiten und Kurvenvisten unterstützen wir bei jeglichen Fragen zu Arzneimitteln oder Arzneimitteltherapie. Arzneimittelbezogene Probleme (ABP), die tatsächlich oder potentiell das Erreichen angestrebter Therapieziele verhindern können, werden angesprochen und Lösungsvorschläge gemeinsam diskutiert. Desweitern bieten wir Unterstützung bei der Ausarbeitung hausinterner Leitlinien und Standards in Bezug auf die Pharmakotherapie an. Wir unterstützen Medikationsprozesse zu optimieren mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für den Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern.

ABS (Antibiotic Stewardship) – Visiten

Als weiteren Service bieten wir die fachkompetente Begleitung von ABS-Visiten durch ABS-Expert*innen bzw. in Infektiologie weitergebildete Stationsapotheker*innen an. Als Teil des ABS-Teams unterstützen und beraten wir die behandelnden Ärzt*innen, mit dem Ziel die Qualität der Verordnung von Antiinfektiva zu optimieren.

Arzneimittelanamnese

Die Arzneimittelanamnese ist eine kritische Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. In unterschiedlichem Umfang hat sich in den von uns versorgten Kliniken eine pharmazeutische Aufnahme durch den Stationsapotheker*in etabliert. Im direkten Gespräch mit dem Patient*in werden die aktuell eingenommenen Medikamente, Allergien und weitere relevante Informationen aufgenommen. In dem Zuge wird die Hausmedikation elektronisch auf die Präparate der Hausliste umgestellt und Informationen zu Dosisanpassungen, Interaktionen und empfohlenen Pausierungen vor einer anstehenden Operation in schriftlicher Form an den Arzt weitergeleitet.

[1] Dawoud, Dalia M., et al. "Effectiveness and cost effectiveness of pharmacist input at the ward level: a systematic review and meta-analysis." Research in Social and Administrative Pharmacy 15.10 (2019): 1212-1222.

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