Die Kraft der Bilder

Kunsträume

Kunst im Krankenhaus bietet Abwechslung und kann die Gedanken von Sorgen und Unsicherheit, die bedingt durch den Krankenhausaufenthalt bei Patienten und Besuchern entstehen können, ablenken und den Alltag während eines Aufenthaltes positiv bewegen. Auch Mitarbeitende sehen in der Verbindung von Kunst und ihrem Arbeitsplatz einen anregenden und angenehmen Gestaltungsaspekt.


Bereits Ende der 90er Jahre gab es vereinzelt Kliniken in Deutschland, die in der Integration von Kunst in den Betrieb Krankenhaus einen Beitrag zur Förderung der gesunden Anteile eines erkrankten Menschen sahen. Seit 2004 finden im St.-Johannes-Hospital und in allen anderen Einrichtungen der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft regelmäßig Bilder–, Foto- und Kunstausstellungen statt.


Wir bieten auf unseren Flächen, wie z.B. in Haupteingangsbereichen oder vor unserem beliebten Panoramacafé im JoHo, unterschiedlichsten Künstlerinnen und Künstlern aus Dortmund und Umgebung die Möglichkeit, ihre Werke im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren.


Wenn es die öffentliche Situation zulässt, eröffnen wir neue Ausstellungen mit einer Vernissage und begleiten diese auch pressetechnisch auf verschiedenen Kanälen. Ebenso selbstverständlich ist uns die Kommunikation mit Kunstvereinen, mit denen wir partnerschaftlich in Verbindung stehen möchten, um neue Kunsträume zu kreieren.

Aktuelle Ausstellung im Röntgenflur

Hidden places - ein künstlerischer Eingriff  

ist ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt einiger Urban Sketcher aus Dortmund und des Vereins Fotokunst Dortmund e.V.
Urban Sketching (skizzieren in der Stadt) ist eine weltweite Community von Gleichgesinnten, die ihre Umgebung zeichnend erkunden und anschließend auch sehr häufig kolorieren. Die Urban Sketchers Dortmund sind ein Teil dieser Gemeinschaft. Es gilt im Sketchingprozess keine Fotografien oder Erinnerungen als Vorlagen zu verwenden, sondern die Motive ausschließlich „wie gesehen“ festzuhalten. Fotokunst Dortmund e.V. wurde 1993 ursprünglich aus Teilnehmern der Foto-Kurse der VHS Dortmund gegründet und ist seit dem 15.09.2016 als eingetragener Verein präsent. Heute sind wir eine Gemeinschaft engagierter Fotografinnen und Fotografen, die auch der modernen digitalen Bildbearbeitung den ihr gebührenden Stellenwert einräumen. Das gleichberechtigte Wort Kunst in Fotokunst kommt nicht von ungefähr. Fotografierende und ihre Werke präsentieren sich künstlerisch und frei für neue Strömungen und Richtungen.
Inspiriert von der erfolgreichen Vorgängerausstellung PinseLinse, die Zeichnungen und Fotografien von Motiven des Dortmunder Stadtteils Hörde im JoHo gezeigt hat, kam der Wunsch auf, eine neue Ausstellung dieser beiden Kunstformen zu schaffen.

Aus dem Kunst versierten Insiderkreis des Krankenhauses kam der Vorschlag, das St. Johannes-Hospital selbst als Motivgeber zu nutzen. Auch wenn hunderte Menschen den Gebäudekomplex alltäglich und beruflich nutzen, so gibt es hier Orte und Plätze, die für Menschen schlicht unbekannt und unzugänglich sind, eben „hidden places".
Auf drei Doppel-Exkursionen zu diesen besonderen Orten entstanden die Werke der Sketcher und Fotografen. Unter fachkundiger Führung und unter strikter Einhaltung der hygienischen Voraussetzungen, erkundeten drei Sketcherinnen und Sketcher sowie vier Fotografen diese Räume. Sie hielten öffentlich zugängliche Lokalitäten und öffentlich unzugänglichen und verborgenen Orte in Skizzen und Fotos fest. In der Ausstellung sind diese Orte zu sehen.
Panoramacafe, Hauskapelle, ein so genannter blauer Gang oder Märchengang aus den frühen Zeiten des St. Johannes Hospitals, die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte, die Krankenhaustechnik und das Zentrallager.

Ziel der gemeinsamen Ausstellung ist es zu zeigen
● wie Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Kunstbereichen, Sketcher und Fotografierende ein vorhandenes Szenario wahrnehmen und abbilden können
● was es für alltäglich zugängliche aber auch öffentlich unzugängliche, spannende Orte im Krankenhauskomplex gibt
● wie der alltäglicher Blick auf Arbeitsumgebung und Arbeitsplatz künstlerisch umgesetzt werden kann
● wie wir die dabei entstandenen Werke dem interessierten Publikum auf eine spannende Art und Weise präsentieren.

Die Konzeptumsetzung wird durch Matches bereichert. Dies sind Gegenüberstellungen der Werke von Sketchern und Fotogafen zu denselben Motiven. Diese Matches lassen eine besondere Spannung zwischen den beiden Kunstformen entstehen. Während der Sketch im Schaffensprozess des Künstlers sich aus dem Nichts des noch leeren Skizzenbuchs entwickelt und sich nur auf die gewünschten Motive konzentriert, fangen die Fotos in der Regel im ersten Schritt alles um das Hauptmotiv herum mit ein. Spätestens da entsteht eine, in der Fotoszene oft spannende Diskussion, ob die künstlerische Fotografie nach dem Drücken des Auslösers bereits abgeschlossen ist oder in der nachgeschalteten Bildbearbeitung weiterentwickelt werden kann und darf. Bei Fotokunst Dortmund e.V. ist der Name Programm und lässt die spätere Bearbeitung als kreativen Prozess ausdrücklich zu. Beurteilen und entscheiden Sie als Betrachtende der Ausstellung selbst, ob sich bei den ausgesuchten Matches die besondere Spannung nicht nur aus dem Gegenüber zweier Kunstrichtungen, sondern auch aus deren Auslegung ergibt.

Die Ausstellung ist im Erdgeschoss (Röntgenflur) zu sehen.

Aktuelle Ausstellung vor dem Panorama Café

Christine Schrader

-Herausgetreten aus dem Alltäglichen-

  • 1960
  • Studium mit gestaltungstechnischem Schwerpunkt
  • Lehrtätigkeit an der Universität Dortmund
  • Tätigkeit als Lehrerin an einem Berufskolleg in Dortmund

Die Betrachtung von Kunst als auch das Erschaffen von Kunst rückt uns aus dem Alltäglichen; lässt und eintauchen in die Welt der Farben und Formen, in der es unendliche Möglichkeiten der Darstellung zu geben scheint.

Die Wahrnehmung von Farben und Formen in den unterschiedlichsten Kompositionen und die Interpretation des Gesehen ist dabei stets individuell.

Ich mal Farbe!

In meinen Arbeiten strebe ich eine –mir eigene- ausgewogene Darstellung von Farbe in Verbindung mit der jeweiligen Form auf unterschiedlichen Malgründen wie Leinwand, Kartonagen, Holz und Papieren an.

Das Sujet wechselt dabei von expressionistischen Darstellungen der Flora und Landschaften bis hin zu abstrakten und organischen Formen. Der Einsatz von unterschiedlichen Malmitteln wie u.a. Öl-, Acryl-, Aquarellfarbe; von Tinten und Tuschen, Pigmenten, Wachsen und Pasten eröffnet dabei einen breiten Erfahrungsraum und immer neue, spannende Möglichkeiten der Gestaltung.

Die Überhöhung der Form in Größe und Farbintensität spiegelt meine eigene emotionale Wahrnehmung des vom Auge Gesehenen wider und ist eine Hommage an die Natur.

(Gruppen- und Einzelausstellungen Ausstellungen in NRW, Galerie in Schwerte.)

 

Kontakt:

E-Mail: chschrader@outlook.com

Instagram: chrisschrdr

Webseite: www.christine-schrader.de

 

Kontakt

 

Jutta Menke

Diplom Malerei und Grafik

Telefon: (0231) 1843 - 731021 oder - 31021
Email: kunst@st-johannes.de